Wer eine Digitalkamera kauft, der entscheidet sich zunehmend für ein hochwertiges Modell, so die Bitkom. Verbraucher geben im Jahr durchschnittlich 276 Euro für eine Digitalkamera aus. Im Jahr 2014 wurden mit den Geräten mehr als eine Milliarde Euro umgesetzt. Besonders gern werden Digitalkameras im Internet auf Rechnung eingekauft. Welche Vor- und Nachteil der Rechnungskauf bietet, erfahren Sie im folgenden Beitrag. Außerdem erhalten Sie hilfreich Tipps und Empfehlungen für den Kauf einer Digitalkamera.

1. Diese Onlineshops bieten den Rechnungskauf an


Name OTTO Neckermann Saturn Medion Redcoon Conrad Discount24 Allyouneed Marktplatz getgoods MeinPaket Pixxsel
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Bezahlen mitRatenzahlung, Rechnung, Vorkasse, VISA, Mastercard, American ExpressNachnahme, Ratenzahlung, Rechnung, VISA, Mastercard, GiroPayPayPal, Ratenzahlung, Rechnung, Sofortüberweisung, VISA, Mastercard, Barzahlung, GiroPayPayPal, Nachnahme, Ratenzahlung, Rechnung, Vorkasse, VISA, Mastercard, American ExpressPayPal, Clickandbuy, Nachnahme, Ratenzahlung, Rechnung, Sofortüberweisung, Vorkasse, VISA, Mastercard, GiroPayPayPal, Lastschrift, Rechnung, Sofortüberweisung, Vorkasse, VISA, MastercardPayPal, Nachnahme, Rechnung, Sofortüberweisung, Vorkasse, BarzahlungPayPal, Lastschrift, Rechnung, Sofortüberweisung, Vorkasse, VISA, Mastercard, GiroPay, American ExpressPayPal, Nachnahme, Rechnung, Sofortüberweisung, Vorkasse, VISA, Mastercard, American ExpressPayPal, Lastschrift, Rechnung, Sofortüberweisung, Vorkasse, VISA, Mastercard, GiroPayPayPal, Rechnung, Sofortüberweisung, Vorkasse, VISA, Mastercard
VersandartExpresslieferung, HermesHermesDHLDHL, Als DownloadExpresslieferung, DHL, Deutsche PostExpresslieferung, DHLDPD, DHLExpresslieferung, Gogreen, DHL, Deutsche PostExpresslieferung, DHL, Deutsche PostExpresslieferung, DHL, Deutsche PostDHL, Als Download
Liefergebiet Deutschland Deutschland Deutschland Deutschland Deutschland Deutschland Österreich Schweiz Europa Weltweit Deutschland Österreich Schweiz Europa Deutschland Deutschland Österreich Schweiz Europa Deutschland Deutschland Österreich Schweiz Europa Weltweit
Zertifikate EHI EHI TÜV EHI TÜV EHI EHI Trusted Shops EHI EHI EHI EHI EHI EHI
Slogan„find ich gut“„Neckermann machts möglich“„Soo! Muss Technik“„Redcoon - Elektronik günstig & Bücher“„Voller Ideen“„buy smarter!“„Einfach einkaufen.“„Ein ganzes Kaufhaus nur für mich.“„Software und Bücher für Fotografen“
AdresseOtto GmbH & Co KG
Wandsbeker Straße 3-7
22172 Hamburg
neckermann.de GmbH
Hanauer Landstraße 360
60386 Frankfurt am Main
Saturn online GmbH
Wankelstraße 5
85046 Ingolstadt
MEDION AG
Am Zehnthof 77
45307 Essen
redcoon GmbH
Keltenstraße 2
63741 Aschaffenburg
Conrad Electronic SE
Klaus-Conrad-Str. 1
92240 Hirschau
shopping24 GmbHshopping24
Wandsbeker Straße 3-7
22172 Hamburg
DHL Vertriebs GmbH
Sträßchensweg 10
53113 Bonn
Get-it-quick GmbH
Klaus-Conrad-Str.1
92240 Hirschau
DHL Verwaltungs GmbH
Charles-de-Gaulle-Straße 20
53113 Bonn
pixxsel
Franzis Verlag GmbH
Richard-Reitzner-Allee 2
D-85540 Haar b. München
Telefon+49 (0)40 - 6461 - 0+49 (0) 180 - 55 41 4+49 (0) 841 - 6 34 20 00+49 (0) 201 83 83 - 0+49 (0)6021 / 8 671 671+49 (0) 1805 - 312111+49 (0) 40 6461 6001+49 / (0) 228 / 286 098 50+49 (0) 30 589 555 55+49 (0)228 - 286 098 50+49 89 255 56-1000
Fax+49 (0)40 - 6461 - 8571+49 (0) 841 - 6 34 99 18 35+49 (0) 201 83 83 - 1112+49 (0)6021 / 8 671 679+49 (0) 1805 - 312110+49 (0) 30 788 900 499+49 89 255 56-1696
E-Mail service@otto.de service@neckermann.de shop@saturn.de unternehmen@medion.com service@redcoon.de webmaster@conrad.de kundenanfrage@discount24.de service@allyouneed.com kundenservice@service-gg.de kundenservice@meinpaket.de info@franzis.de
Lieferzeit2-3 Tage2-3 Tage2 - 3 Tage3-5 Tage1-3 Tage2-3 Tage2-3 Tage4-6 Tage3-5 Tage4-6 Tage2-3 Tage
Rückgabezeit30 Tage14 Tage14 Tage14 Tage14 Tage14 Tage14 Tage14 Tage14 Tage14 Tage14 Tage
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2.1 Vorteile

Achtung beim Rückversand!

Sie müssen die Digitalkamera im Originalzustand und in der Originalverpackung an den Händler zurückschicken. Dieser wird andernfalls die Rücknahme verweigern.

Viele regelmäßige Onlineshopper kennen die Vorteile der Zahloption Rechnung und nutzen diese äußerst gerne. Zum einen müssen Sie keine Vorauszahlung leisten und können sich die Digitalkamera direkt nach Hause schicken lassen. Hier haben Sie dann die Möglichkeit, sich das Gerät genau anzusehen. Entspricht das Gerät nicht Ihren Vorstellungen, machen Sie es wieder versandfertig und schicken es an den Händler zurück.

Auch um den Datenschutz müssen Sie sich beim Rechnungskauf keine Gedanken machen, da Sie hierbei keine Kontodaten angeben müssen. Außerdem sind Sie vor betrügerischen Händlern geschützt, die zuerst das Geld verlangen, aber die bestellte Ware nicht versenden. Des Weiteren gewinnen Sie mit dem Rechnungskauf auch Zeit bzw. einen Zahlungsaufschub. Einige Händler gewähren Ihren Rechnungskunden sogar eine 30-tägige Zahlungsfrist.

2.2 Nachteile

Der Rechnungskauf zieht dann Nachteile mit sich, wenn Sie den Rechnungsbetrag nicht pünktlich überweisen. Sie werden dann schnell eine Mahnung in Ihrem Briefkasten finden. Solch eine Mahnung beinhaltet meist auch Mahnkosten, weshalb Sie unbedingt das Fälligkeitsdatum im Blick behalten sollten. Problematisch wird es auch, wenn Ihnen der Rechnungsbetrag zum Fälligkeitsdatum nicht zur freien Verfügung steht. Bedenken Sie beim Einkauf auf Rechnung, dass Sie den Gesamtbetrag zu einem bestimmten Zeitpunkt zahlen müssen. Entscheiden Sie sich ggf. für eine andere Zahlart.

Zusatzkosten einkalkulieren!

Einige Onlinehändler berechnen noch zusätzlich eine Servicegebühr für den Rechnungskauf und Versandkosten. Kalkulieren Sie diese Kosten mit ein.

2.3 Zusammenfassung

Vorteile

  • Sie müssen weder eine Vorauszahlung leisten, noch Ihre Kontodaten angeben.
  • Sie gewinnen einen bestimmten Zahlungsaufschub, bis die Rechnung fällig wird.
  • Sie erhalten einen effektiven Schutz vor betrügerischen Händlern.

Nachteile

  • Beim Kauf einer Digitalkamera kann ein hoher Rechnungsbetrag entstehen.
  • Kalkulieren Sie Zusatzkosten wie Gebühren und Versandkosten mit ein.
  • Sie sollten die Rechnung pünktlich bezahlen, um Folgekosten zu vermeiden.

3. Wichtige Fakten zum Rechnungskauf

Die Ergebnisse einer Umfrage von ibi Research zeigen, dass 71 Prozent der Onlinehändler die Zahlart Rechnung anbieten und von 50 Prozent der Kunden auch tatsächlich genutzt wird. Zwar bieten auch 74 Prozent der Händler den Kreditkartenkauf an, aber nur 59 Prozent der Kunden nutzen diese Zahlungsmethode tatsächlich.

Die Ergebnisse einer Umfrage von ibi Research zeigen, dass 71 Prozent der Onlinehändler die Zahlart Rechnung anbieten und von 50 Prozent der Kunden auch tatsächlich genutzt wird. Zwar bieten auch 74 Prozent der Händler den Kreditkartenkauf an, aber nur 59 Prozent der Kunden nutzen diese Zahlungsmethode tatsächlich.

Grund für den hohen Beliebtheitsgrad des Rechnungskaufes ist vor allem der gegebene Datenschutz. So gaben 57 der Umfrageteilnehmer an, dass die Zahlmethode Rechnung den besten Datenschutz bietet. Nur 9 Prozent der Befragten glauben, dass PayPal einen guten Datenschutz bietet. Der Kreditkarte wurde mit gerade mal 6 Prozent kein guter Datenschutz zugeschrieben.

Grund für den hohen Beliebtheitsgrad des Rechnungskaufes ist vor allem der gegebene Datenschutz. So gaben 57 der Umfrageteilnehmer an, dass die Zahlmethode Rechnung den besten Datenschutz bietet. Nur 9 Prozent der Befragten glauben, dass PayPal einen guten Datenschutz bietet. Der Kreditkarte wurde mit gerade mal 6 Prozent kein guter Datenschutz zugeschrieben.

Weiter wurden die Teilnehmer der Umfrage gefragt, welche Zahlungsmethode sie ihren Freunden empfehlen würden. 47 Prozent nannten hier die Zahlart Rechnung und nur 19 Prozent empfehlen das Bezahlsystem PayPal.

Weiter wurden die Teilnehmer der Umfrage gefragt, welche Zahlungsmethode sie ihren Freunden empfehlen würden. 47 Prozent nannten hier die Zahlart Rechnung und nur 19 Prozent empfehlen das Bezahlsystem PayPal.

4. Können Neukunden auf Rechnung bestellen?

Onlinehändler tragen ein hohes wirtschaftliches Risiko, wenn Sie die Zahlart Rechnung anbieten. Um dieses Risiko zu minimieren gehen viele Händler hin und verweigern Neukunden den Rechnungskauf. Das heißt, dass Sie dann erst beim zweiten Einkauf die Zahlart Rechnung nutzen können. Andere Händler gehen hin und begrenzen den Einkaufsbetrag. Sie können dann lediglich bis zu einer bestimmten Höhe im Shop einkaufen. Oftmals wird diese Begrenzung dann bei den weiteren Einkäufen wieder aufgehoben.

Zu guter Letzt gibt es aber auch Onlinehändler, die auch ihren neuen Kunden den Rechnungskauf ermöglichen. Am besten prüfen Sie vorab, ob der betreffende Onlineshop den Rechnungskauf auch für Neukunden erlaubt.

5. Warum kann ich nicht auf Rechnung bestellen?

Vielleicht können Sie die Zahloption Rechnung nicht nutzen,….

  • …weil der Händler diese überhaupt nicht anbietet
  • …weil Neukunden diese erst beim zweiten Einkauf nutzen können, oder
  • …weil der Einkaufsbetrag für Neukunden auf bestimmte Summe begrenzt wurde.

Diese Punkte sollten Sie zuerst überprüfen. Wenn aber diese Punkte nicht zutreffen und der Rechnungskauf immer noch nicht funktioniert, kann es noch an den folgenden Gründen liegen:

5.1 Überprüfung der angegebenen Rechnungs- und Lieferadresse


Waren nach Hause, Rechnung an einen Dritten – bei Zahlungsmethoden wie der Vorkasse oder Sofortüberweisung ist das kein Problem, da der Onlinehändler sofort sein Geld erhält. Beim Rechnungskauf müssen Sie aber bei der Rechnungs- und Lieferadresse eine identische Anschrift angeben.

5.2 Offene Rechnungen im Onlineshop


Ist das nicht Ihr erster Rechnungskauf in dem Onlineshop? Gibt es vielleicht noch eine offene Rechnung? Dann werden Sie nicht erneut auf Rechnung einkaufen können, sondern müssen zunächst die offene Rechnung begleichen.

5.3 Negative Bonitätsprüfung


Aus wirtschaftlichen Gründen müssen Betreiber von Onlineshops das Zahlungsausfallrisiko reduzieren. Aus diesem Grund findet eine Bonitätsprüfung statt, nachdem Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen während des Bestellprozesses bestätigen. Die Bonitätsprüfung selbst findet über eine Wirtschaftsauskunftsdatei (z. B. Schufa oder Infoscore) statt.

Sollte die Bonitätsprüfung nicht zu Ihren Gunsten ausfallen bzw. finden sich negative Einträge in Ihrer Schufa, so ist es nicht möglich, die Zahloption Rechnung oder aber die Ratenzahlung zu nutzen.

6. Anbieter des Rechnungskaufs

Es ist mittlerweile durchaus üblich, dass Betreiber von Onlineshops mit externen Rechnungsdienstleistern kooperieren, über die sie dann verschiedene Zahlungsmethoden anbieten können. Hierdurch können Händler ihren Verwaltungsaufwand minimieren und sich zudem auch noch vor Zahlungsausfällen schützen. Bekannte Rechnungsdienstleister sind zurzeit:

6.1 Klarna

klarnaDas aus Schweden stammende Unternehmen Klarna ist einer der bekanntesten Dienstleister über das Onlinehändler ihren Kunden die Zahlungsmethoden Rechnung und Ratenzahlung anbieten können.

Verlängerung der Zahlungsfrist möglich! Sollte die in der Rechnung genannte Zahlungsfrist noch nicht verstrichen sein, können Sie bei Klarna eine 10-tägige Verlängerung der Frist beantragen.

6.2 POSTPAY

postpaySicher einkaufen und bezahlen“ lautet der Slogan von POSTPAY, dem Bezahlsystem der Deutschen Post. Händler, die mit POSTPAY zusammenarbeiten, können ihren Kunden verschiedene Zahlungsmethoden anbieten, unter anderem die Zahloption Rechnung. Rechnungskunden haben sogar 30 Tage Zeit, um den Rechnungsbetrag zu überweisen.

6.3 PayMorrow

paymorrowPayMorrow ist ein Unternehmen aus Hamburg, worüber der Kauf Rechnung möglich ist. Daneben stellt das Unternehmen auch noch die Zahlart Lastschrift zur Verfügung. Rechnungskunden erhalten auch hier eine 30-tägige Zahlungsfrist.

6.4 BillPay und SaferPay

billpayÜber BillPay können Betreiber von Onlineshops die Zahlungsmethoden Rechnung, paylater (Teilzahlung) und Lastschrift anbieten. Eine lange Zahlungsfrist wird Rechnungskunden hier allerdings nicht gewährt. Der Rechnungsbetrag muss sofort überwiesen werden.
SaferPay bzw. SIX Card Solutions aus der Schweiz ist ein von BillPay unabhängig agierendes Unternehmen. Jedoch bietet SaferPay den Rechnungskauf aufgrund einer Zusammenarbeit mit BillPay an.

6.6 RatePAY

ratepayBetreiber von Onlineshops, die mit RatePAY kooperieren, können ihren Kunden die Zahlarten Rechnung, Teilzahlung und Lastschrift zur Verfügung stellen. Rechnungskunden müssen aber beachten, dass sie die Rechnung auch im Falle einer Warenrücksendung sofort bezahlen müssen. Nach der Rückabwicklung erhalten Rechnungskunden dann eine Gutschrift über den entsprechenden Betrag.

6.7 BillSafe

billsafeBillSafe gehört zu dem bekannten Unternehmen PayPal und ist bei der Auswahl seiner Rechnungskunden sehr wählerisch. Aufgrund der strengen Auswahlkriterien wird ein hoher Prozentsatz an Rechnungskäufen abgelehnt.

7. Kauf auf Rechnung trotz negativer Schufa?

Sollte die Schufa-Auskunft einen oder mehrere negative Einträge enthalten, ist es nicht möglich, die Zahloption Rechnung zu nutzen. Auch die Ratenzahlung wird in solch einem Fall nicht erlaubt, da Onlinehändler kein Risiko eingehen. Sie haben dann aber immer noch die Möglichkeit, die Zahlungsmethode Sofortüberweisung oder Vorkasse zu nutzen.

8. Alternativen zum Kauf auf Rechnung

Auf Seriosität des Shops achten!

Achten Sie immer, egal, welche Zahlungsmethode Sie auswählen, auf die Seriosität und Vertrauenswürdigkeit des jeweiligen Onlineshops.

Wenn Sie in einem Onlineshop einkaufen, haben Sie in der Regel die Wahl zwischen vielen verschiedenen Zahlungsmethoden. Hierzu gehört auch die Ratenzahlung, die Sie aber nur nutzen sollten, wenn auch die Konditionen passen. Kalkulieren Sie alles ganz genau: Wie hoch ist der Endbetrag? Lohnt sich ein Ratenkauf? Wie viele Raten sind sinnvoll? Fallen Zinsen oder Gebühren an? Alle diese Fragen sollten Sie im Vorhinein beantworten und falls es sich herausstellen sollte, dass der Ratenkauf zu teuer wird, wählen Sie am besten eine andere Zahlungsmethode.

Eine weitere mögliche Alternative wären die Sofortüberweisung oder Giropay, bei der Sie den Bezahlvorgang über Ihr Online-Banking abschließen können. Genauso schnell und unkompliziert funktioniert auch das Bezahlen per Kreditkarte. Es sollte hierbei lediglich darauf geachtet werden, dass Ihre sensiblen Kontodaten entsprechend geschützt werden. Lassen Sie sich ggf. von Ihrem Kreditanbieter erklären, welche Sicherheitsverfahren Sie nutzen können.

Bezahlsysteme wie PayPal, Neteller, Skrill & Co. ermöglichen ebenfalls ein einfaches Bezahlen im Internet. Hierfür müssen Sie aber zunächst ein Konto bei dem gewünschten Anbieter eröffnen. In der Regel ist dies ohne Kosten verbunden. Auch die Vorkasse stellt grundsätzlich eine alternative Zahlungsmethode da, bei der Sie vorab Geld auf das Konto des Händlers überweisen. Diese Zahlart sollten Sie aber nur in renommierten und bekannten Shops auswählen.

9. Was sollte man beim Kauf einer Digitalkamera beachten?

Auf der Suche nach einer Digitalkamera werden Sie auf eine riesige Auswahl treffen. Die passende Kamer zu finden ist nicht leicht, weshalb im Folgenden hilfreiche Tipps zusammengestellt wurden.

9.1 Megapixel, Zoom, Brennweite

Megapixel und die passende Auflösung

Megapixel und die passende Auflösung

In der Mittelklasse sind Digitalkameras mit 12 bis 16 Megapixel Standard. Dabei würden 6 Megapixel eigentlich schon für einen Hobbyfotografen ausreichen. Bedenken Sie, dass eine hohe Pixelzahl keine Garantie für eine gute Bildqualität ist. Vielmehr kann es sogar bei höheren Auflösungen zu Bildfehlern kommen, da der Sensor gleichgroß bleibt und die Pixel dafür schrumpfen. Infolge dessen bekommen sie auch weniger Licht.

Vorteile bringen eine höhere Auflösung nur, wenn eine Aufnahme viele Bildpunkte hat, denn desto größer kann das Format für einen Ausdruck gewählt werden, ohne dass die Qualität leidet. Allerdings sind auch schon Ausdrucke im DIN-A4-Format mit einer Auflösung von 4 Megapixeln möglich und bei 6 Megapixeln sogar Poster in einer Größe von 30 mal 40 Zentimeter. Bei über 7 Megapixeln können auch Ausschnitte problemlos vergrößert werden.

Generell spielen die optischen Bauteile der Digitalkamera eine wichtige Rolle für die Qualität der Bilder. Hierzu gehört beispielsweise der optische Zoom, der den Bildausschnitt durch die Variierung der Linsenanordnung im Objektiv verändert. Die Brennweite des Objektivs wird hierdurch verändert und es entsteht ein scharfes Foto. Minimum sollte ein 3-facher optischer Zoom sein, besser ist ein 5-facher Zoom und Profis nutzen sogar einen 26-fachen oder höheren Zoom.

In Verbindung mit dem optischen Zoom wird auch die Millimeter-Angabe zur Brennweite angegeben. Dabei entspricht eine Brennweite zwischen 38 bis 60 Millimetern ungefähr der natürlichen Sicht. Viele Details außerhalb des natürlichen Blickwinkels, nehmen Objektive mit einer Brennweite von unter 38 Millimetern auf. Gerade für Architektur- oder Landschaftsaufnahme eignet sich solch ein Weitwinkel sehr gut. Grundsätzlich gilt bei der Brennweite, dass je höher die Angabe in Millimeter ist, desto näher können Sie ein Motiv heranholen.

Vorsicht beim digitalen Zoom!

Einige Digitalkameras besitzen auch einen digitalen Zoom. Zwar rückt das Motiv bei diesem Zoom näher, jedoch wird das Motiv in Wirklichkeit nur auf dem Sucherbild vergrößert. Infolge dessen verschlechtert sich die Qualität des Bildausschnittes.

9.2 Größe und Auflösung des Displays

Das Display nutzen Sie zum einen als Sucher beim Fotografieren und zum anderen zur Kontrolle der aufgenommenen Fotos. Zwar werden die Digitalkameras im Ganzen immer kleiner, die Displays wachsen jedoch im Verhältnis zum Kameragehäuse. Gerade auf einem großen Display können Sie die Fotoaufnahmen wesentlich besser kontrollieren, als auf einem kleinen Bildschirm. Dabei beträgt die Mindestgröße 2,5 Zoll, also 6,35 Zentimeter. Empfehlenswert sind Displays ab 2,7 Zoll.

Auch die Bildschirmauflösung spielt eine wichtige Rolle. Je höher die Auflösung ist, desto schärfer sind die Fotos. Demnach sollte ein 2,5 Zoll großes Display eine Auflösung von mindestens 230000 Bildpunkten haben. Hier gilt: Je höher die Displayauflösung, desto teurer die Digitalkamera.

Von Nachteil ist jedoch, dass Displays den Akku belasten, weil sie Strom brauchen. Hinzu kommt, dass es bei manchen Displays bei starker Sonnenstrahlung schwierig ist, dieses abzulesen. Wenn das Display hingegen zu hell ist, könnten Nachtaufnahmen schwierig werden. Aus diesem Grund haben viele Kameras eine Einstellungsmöglichkeit, um die Helligkeit des Displays zu regulieren.

9.3 Bildstabilisator und Fotohelfer

Bildstabilisator an/aus Vergleich

Bildstabilisator an/aus Vergleich. Quelle: CC BY-SA 3.0 Dave H. (wikipedia)

Wenn Sie bei wenig Licht keinen Blitz nutzen oder bewegte Motive aufnehmen, werden die Aufnahmen in der Regel unscharf. Um das zu vermeiden, können Sie zwar ein Stativ nutzen, es gibt aber auch Bildstabilisatoren. Diese gehören bei den Mittelklassemodellen zum Standard. Unterschieden wird hier zwischen unterschiedlichen Systemen, wobei nicht alle gleich gut sind, um Verwackelungen auf Bildern zu vermeiden. Empfehlenswert sind in der Regel mechanische oder optische Bildstabilisatoren. Zu digitalen Stabilisatoren raten Experten weniger.

Jede Digitalkamera bietet Motivprogramme. Diese nehmen erforderliche Einstellungen selbst vor. Standards sind zum Beispiel Porträt, Landschaft, Sport, Nacht und Makro. Zudem gibt es auch Kameras, bei denen manuelle Einstellungen vorgenommen werden können. Einige Kameras verfügen über weitere hilfreiche Zusatzeinstellungen, wie zum Beispiel, dass mehrere Bilder hintereinander aufgenommen werden können. Außerdem führen viele Kameras automatisch einen Weißabgleich durch, um naturgetreue Farben zu erreichen. Kameras aus der Oberklasse erlauben es sogar, dass dieser Weißabgleich manuell vorgenommen werden kann.

Die Funktion zum Retuschieren roter Augen besitzt jede Digitalkamera automatisch. Wenn Sie auf diese Funktion verzichten möchten, benötigen Sie einen Sensor mit hoher Lichtempfindlichkeit bei schlechter Beleuchtung. Die Angaben zu den ISO-Werten geben hierüber Aufschluss. Je höher der ISO-Wert bei einer Kamer ist, desto besser gelingen auch die Aufnahmen. Gleichzeitig erhöht sich aber auch die Gefahr des Bildrauschens. Empfehlenswert ist eine Auflösung von bis zu ISO 800.

9.4 Spezialfunktionen

Viele Digitalkameras werden mit Spezialfunktionen ausgestattet. Hierzu gehört auch das Aufnehmen von Videos in unterschiedlicher Qualität. Viele Mittelklassemodelle können bereits HD-Videoaufnahmen machen und verfügen zudem über eine HDMI-Schnittstelle, sodass Sie die Kamera mit Ihrem HD-Fernseher verbinden können.

Zudem gibt es noch Kameras, die über WLAN ins Internet gehen können. Die Fotos können Sie dann direkt von der Kamera beispielsweise auf eine Webseite laden. Außerdem gibt es noch Kameras mit integrierten MP3s, sind wasserfest oder wurden mit GPS ausgerüstet. Vor dem Kauf sollten Sie sich Gedanken machen, welche Spezialfunktionen Sie tatsächlich brauchen, denn je mehr Funktionen Sie wählen, desto teurer wird auch das Gerät.

9.5 Speicherplatz

Vorsicht bei SDHC-Karten!

Nicht jede Digitalkamera kann SDHC-Karten lesen. Beachten Sie dies beim Kauf einer Digitalkamera und der Speicherkarten.

Jede Digitalkamera besitzt einen internen Speicher, der aber meist nicht besonders groß ist. Aus diesem Grund brauchen Sie eine zusätzliche Speicherkarte, die es in unterschiedlichen Formaten gibt. SD-Karten oder SDHC-Karten sind hier die günstigste Variante. In der Regel haben gängige SD-Karten eine Speicherkapazität von bis zu 2 GB und sind bereits unter 10 Euro erhältlich. Hingegen bekommen Sie SDHC-Karten mit bis zu 64 GB, die jedoch etwas mehr kosten.

9.6 Preise für Digitalkameras

Bei Digitalkameras ist die Preisspanne riesig. Ein Einsteigermodell erhalten Sie schon für weniger als 100 Euro, vor allem dann, wenn es sich nicht um eine Markenkamera handelt. Digitalkameras mit vielen Spezialfunktionen kosten schon mal 600 Euro. Insgesamt ist der Preisverfall sehr groß. Auch billige Kameras können mittlerweile schon wesentlich mehr als noch vor ein paar Monaten. Überlegen Sie sich deshalb, wie viel Geld Sie investieren möchten und worauf Sie besonders großen Wert legen.

10. Zusammenfassung

Durch die Nutzung der Zahloption Rechnung profitieren Sie von vielen Vorteilen. Zunächst einmal ist es nicht erforderlich, dass Sie in Vorleistung gehen müssen. Hierdurch schützen Sie sich auch vor betrügerischen Onlinehändlern, die erst Geld kassieren und danach die Ware aber nicht verschicken. Auch müssen keine empfindlichen Kontodaten bei der Bestellung angeben. Des Weiteren ermöglicht der Rechnungskauf auch eine einfache Retourenabwicklung. Ein Nachteil entsteht nur dann, wenn Sie vergessen, die Rechnung pünktlich zu bezahlen. Dann erhalten Sie nämlich eine Mahnung und es kommen weitere Kosten auf Sie zu.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Viele Betreiber von Onlineshops führen inzwischen die Zahlart Rechnung ein.
  • Als Neukunde ist es nicht immer möglich, direkt den Rechnungskauf zu nutzen.
  • Einige Onlinehändler verlangen eine Servicegebühr oder Versandkosten.
  • Die Zahlart Rechnung ist eine sichere Zahlungsmethode.
  • Negative Einträge in der Schufa sind ein Ausschlusskriterium für die Inanspruchnahme der Zahloption Rechnung.
  • Rechnungsbeträge sollten pünktlich überwiesen werden, um Mahnkosten zu vermeiden.